Komplexe Traumafolgestörung

Der Begriff "Komplexe Traumafolgestörung" ermöglicht ab ICD-11 (International Classification of Mental and Behavioural Disorders - Eleventh Edition) die Diagnostik außergewöhnlicher Bedrohungen von langer Dauer, in hoher Intensität, die in allen Lebensphasen möglich ist.  Dazu gehören zum Beispiel langandauernde Naturkatastrophen, über Jahre andauernde Missbrauchs- oder Gewalterfahrung im Kindes- oder Erwachsenenalter, Kriegs- oder Foltererleben.

Die Kriterien sind:

- Ereignis oder Serie von Ereignissen von außergewöhnlicher Bedrohung

- Langandauernd, sich wiederholend

- Entkommen schwer oder gar nicht möglich